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Die Zeitarbeit ist ein Vorreiter

Eine Studie hat bewiesen, dass rund 82 % der Befragten (Arbeitnehmer sowie Arbeitsuchende) fälschlicherweise Vorurteile gegenüber dem Lohnniveau für Zeitarbeitnehmer in Deutschland haben.

Dass die Branche bereits seit Januar dieses Jahres den gesetzlichen Mindestlohn auf dem Niveau des von der „Großen Koalition“ vorgeschlagenen Gesetzesentwurfes eingeführt hat, das wissen die wenigsten Bewerber. In den alten Ländern liegt der Mindestlohn aktuell bei 8,50 €, in den neuen Ländern bei 7,86 €. Die Einstufung in die Entgeltstufe des Mindestlohnes ist jedoch lediglich das gesetzlich vorgeschriebene Minimum. Zeitarbeitnehmer mit Berufserfahrung, ihrem Berufsbild entsprechenden Abschlüssen, sowie weiteren Qualifikationen werden automatisch gemäß einer höheren Entgeltstufe entlohnt. Durch die in Kraft getretenen Zuschläge verschiedener Branchen (z.B. Chemie, Elektro- und Metallindustrie) wird ein Zeitarbeitnehmer dem Lohnniveau der Stammbelegschaft angeglichen.

Was die Politik also für den Bund noch diskutierte, war hier schon längst angekommen – zum Vorteil für unser wichtigstes Glied: die Arbeitnehmer.

Bereits 2013 handelten der Deutsche Gewerkschaftsbund sowie die Verbände der Personaldienstleister iGZ und BAP Tarifverträge aus, um das allgemeine Lohnniveau der Zeitarbeitnehmer zu erhöhen - mit durchschlagenem Erfolg. Besonders die dynamische Lohnentwicklung seit Juli 2010 ist beeindruckend. In den alten Bundesländern ist das Lohnniveau in den vergangenen dreieinhalb Jahren um 18,2 % und in den neuen Bundesländern um 11,85 % angestiegen. Weitere Erhöhungen sind für die Jahre 2015/2016 geplant.

Vielleicht mangelt es eben auch an Aufklärung unsere Branche betreffend. Die Zeitarbeit fungiert nämlich viel eher als Vorreiter auf diversen Ebenen, wird aber häufig falsch beurteilt.

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