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Neue Mindestlohneinigung

Die Zeitarbeit wird für alle Arbeitnehmer immer attraktiver. Am Dienstag teilte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dies in Berlin mit. Demnach sollen die Entgelte schon mit dem Beginn des neuen Jahres um 3,8 % im Westen und um 4,8 % im Osten angehoben werden. Für Zeitarbeitnehmer, welche in einem ostdeutschen Unternehmen arbeiten heißt dies konkret, ein Stundenlohn von mindestens 7,80 € in der untersten Entgeltgruppe. Mitarbeiter in einem westdeutschen Betrieb erhalten pro geleistete Arbeitsstunde mindestens 8,50 €.

Die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen, Arbeitsministerin, freute sich über einen weiteren Schritt im Abschluss der Mindestlohndebatte in Deutschland und hob die Zeitarbeit nochmals als wichtige Stellschraube der deutschen Wirtschaft hervor.

Damit ist die Zeitarbeitsbranche ein wichtiger Vorreiter bei der Mindestlohn-Diskussion in Deutschland, denn leider gibt es immer noch viele Branchen die weit unter diesem Tarif entlohnen. Auch bei einer Umfrage zum Thema Lohn in der Zeitarbeit gaben 40% der Befragten an, dass der Lohn in der Zeitarbeit bei knapp über 5,00 €/Std. liegen würde. Dieses zeigt, dass die Unwissenheit über die Zeitarbeit immer noch sehr groß ist.

Die Diskussion über die gesetzlichen Mindestlöhne ist momentan einer der Hauptdiskussionspunkte im Rahmen des aktuellen Bundestagswahlkampfes. Union und FDP sprechen sich deutlich dafür aus, dass die Mindestlöhne branchenspezifisch sein müssen und somit von den betreffenden Tarifpartnern untereinander ausgehandelt werden müssen. Im Gegensatz hierzu sind sich SPD und Grüne einig, dass ein allgemeingültiger Mindestlohn von 8,50 € für jede Branche wesentlich arbeitnehmerfreundlich ist.

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