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Zeitarbeit wird attraktiver - Branchenzuschläge treten in Kraft!

Seit dem 1. November diesen Jahres sind die gemeinsam mit den Gewerkschaften ausgehandelten Branchenzuschläge für die Chemie-, Metall- und Elektroindustrie tarifvertraglich in Kraft getreten. Die im Mai von Arbeitgeberverbänden, Metallarbeitgebern und IG Metall neu ausgehandelten Zuschläge auf die Entgelte von Zeitarbeitnehmern sollen die Zeitarbeit wesentlich stärker im Fachkräftebereich etablieren, ihre Bedeutung als Flexibilisierungselement des Arbeitsmarktes unterstreichen und eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren haben. Zudem soll somit die gesetzliche Vorgabe die Tariflücke zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammbelegschaften in der Chemie-Metall- und Elektroindustrie erfüllt werden, indem die Arbeitsbedingungen angeglichen werden.  

Für den Zeitarbeitnehmer heißt dies konkret: Arbeitet der Zeitarbeitnehmer einen gewissen Mindestzeitraum in einem Kundenunternehmen der den o.g. Tarifen angehört, erhält er in einer fünfstufigen Einteilung Branchenzuschläge auf seinen tariflich festgelegten Lohn und nähert sich somit den Löhnen der festangestellten Belegschaft an.   

Die Zuschlaghöhe variiert jedoch branchenabhängig. Die Dauer der Beschäftigungszeit beginnt ab Inkrafttreten des neuen Tarifvertrages, es sei denn, ein Zeitarbeitnehmer war bereits vor Mitte September 2012 stetig im selbigen Unternehmen vertraglich beschäftigt. Tritt dieser Fall in Kraft, wird bereits ab dem 01. November 2012 ein Branchenzuschlag gezahlt.